Die Bibliothek
Weisheit
Große Gedanken brauchen keinen Lärm. Hier stehen sie still nebeneinander: ein römischer Kaiser, ein Wanderprediger, zwei deutsche Denker und ein namenloses Buch von 1908. Jedes Zitat mit Quelle.
Stimmen
Marcus AureliusJesus von NazaretFriedrich NietzscheImmanuel KantDas KybalionNiccolò MachiavelliSunziLucius Annaeus SenecaArthur SchopenhauerFjodor DostojewskiEpiktetJohann Wolfgang von GoetheLaoziKonfuziusMichel de MontaigneBlaise PascalHenry David ThoreauJames AllenWallace D. Wattles
Themen
„Du hast Macht über deinen Geist, nicht über die äußeren Dinge. Erkenne das, und du wirst Stärke finden.“
Marcus Aurelius · Selbstbetrachtungen
„Wenn du am Morgen erwachst, denke daran, welch kostbares Gut es ist, zu leben: zu atmen, zu denken, zu empfinden, zu lieben.“
Marcus Aurelius · Selbstbetrachtungen
„Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab.“
Marcus Aurelius · Selbstbetrachtungen
„Die Seele nimmt die Farbe deiner Gedanken an.“
Marcus Aurelius · Selbstbetrachtungen
„Sehr wenig braucht es, um ein glückliches Leben zu führen. Es liegt alles in dir selbst, in deiner Art zu denken.“
Marcus Aurelius · Selbstbetrachtungen
„Nicht den Tod sollte ein Mensch fürchten, sondern dass er niemals beginnt zu leben.“
Marcus Aurelius · Selbstbetrachtungen
„Was dem Schwarm nicht nützt, das nützt auch der einzelnen Biene nicht.“
Marcus Aurelius · Selbstbetrachtungen
„Bald wirst du alles vergessen haben, und bald werden alle dich vergessen haben.“
Marcus Aurelius · Selbstbetrachtungen
„Quäle dich nicht mit der Zukunft. Du wirst ihr, wenn es sein muss, mit derselben Vernunft begegnen, die dir jetzt im Gegenwärtigen beisteht.“
Marcus Aurelius · Selbstbetrachtungen
„Die beste Art, sich zu rächen: nicht so zu werden wie der, der das Unrecht getan hat.“
Marcus Aurelius · Selbstbetrachtungen
„Grabe in dir. In dir liegt die Quelle des Guten, und sie kann immer wieder sprudeln, wenn du immer wieder gräbst.“
Marcus Aurelius · Selbstbetrachtungen
„Die Menschen suchen sich Rückzugsorte: auf dem Land, am Meer, in den Bergen. Dabei steht es dir frei, dich zu jeder Stunde in dich selbst zurückzuziehen.“
Marcus Aurelius · Selbstbetrachtungen
„Das Hindernis des Handelns fördert das Handeln. Was im Weg steht, wird zum Weg.“
Marcus Aurelius · Selbstbetrachtungen
„Lebe nicht, als hättest du zehntausend Jahre vor dir. Solange du lebst, solange du kannst: sei gut.“
Marcus Aurelius · Selbstbetrachtungen
„Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Gottes Kinder heißen.“
Jesus von Nazaret · Bergpredigt
„Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.“
Jesus von Nazaret · Bergpredigt
„Darum sorgt nicht für den morgigen Tag; denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, dass ein jeder Tag seine eigene Plage hat.“
Jesus von Nazaret · Bergpredigt
„Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein.“
Jesus von Nazaret · Bergpredigt
„Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“
Jesus von Nazaret · Evangelium nach Matthäus
„Denn wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz.“
Jesus von Nazaret · Bergpredigt
„Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“
Jesus von Nazaret · Evangelium nach Johannes
„Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch.“
Jesus von Nazaret · Bergpredigt
„Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt.“
Jesus von Nazaret · Evangelium nach Markus
„Wes das Herz voll ist, des geht der Mund über.“
Jesus von Nazaret · Evangelium nach Lukas
„Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele?“
Jesus von Nazaret · Evangelium nach Matthäus
„Ein neues Gebot gebe ich euch: dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe.“
Jesus von Nazaret · Evangelium nach Johannes
„Was mich nicht umbringt, macht mich stärker.“
Friedrich Nietzsche · Götzen-Dämmerung
„Hat man sein Warum des Lebens, so verträgt man sich fast mit jedem Wie.“
Friedrich Nietzsche · Götzen-Dämmerung
„Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.“
Friedrich Nietzsche · Also sprach Zarathustra
„Der Mensch ist etwas, das überwunden werden soll.“
Friedrich Nietzsche · Also sprach Zarathustra
„Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.“
Friedrich Nietzsche · Götzen-Dämmerung
„Es ist immer etwas Wahnsinn in der Liebe. Es ist aber immer auch etwas Vernunft im Wahnsinn.“
Friedrich Nietzsche · Also sprach Zarathustra
„Wer von seinem Tage nicht zwei Drittel für sich selbst hat, ist ein Sklave.“
Friedrich Nietzsche · Menschliches, Allzumenschliches
„Die Schlange, welche sich nicht häuten kann, geht zugrunde. Ebenso die Geister, welche man verhindert, ihre Meinungen zu wechseln: Sie hören auf, Geist zu sein.“
Friedrich Nietzsche · Morgenröte
„Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehen, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.“
Friedrich Nietzsche · Jenseits von Gut und Böse
„Was sagt dein Gewissen? Du sollst der werden, der du bist.“
Friedrich Nietzsche · Die fröhliche Wissenschaft
„Man verdirbt einen Jüngling am sichersten, wenn man ihn anleitet, den Gleichdenkenden höher zu achten als den Andersdenkenden.“
Friedrich Nietzsche · Morgenröte
„Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“
Immanuel Kant · Was ist Aufklärung?
„Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit.“
Immanuel Kant · Was ist Aufklärung?
„Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“
Immanuel Kant · Grundlegung zur Metaphysik der Sitten
„Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit immer neuer und zunehmender Bewunderung und Ehrfurcht: der bestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetz in mir.“
Immanuel Kant · Kritik der praktischen Vernunft
„Handle so, dass du die Menschheit sowohl in deiner Person als in der Person eines jeden anderen jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchst.“
Immanuel Kant · Grundlegung zur Metaphysik der Sitten
„Es ist überall nichts in der Welt, ja überhaupt auch außer derselben zu denken möglich, was ohne Einschränkung für gut könnte gehalten werden, als allein ein guter Wille.“
Immanuel Kant · Grundlegung zur Metaphysik der Sitten
„Denken ist Reden mit sich selbst.“
Immanuel Kant · Anthropologie in pragmatischer Hinsicht
„Das Schöne ist das Symbol des Sittlich-Guten.“
Immanuel Kant · Kritik der Urteilskraft
„Der Mensch kann nur Mensch werden durch Erziehung.“
Immanuel Kant · Über Pädagogik
„Faulheit und Feigheit sind die Ursachen, warum ein so großer Teil der Menschen gerne zeitlebens unmündig bleibt.“
Immanuel Kant · Was ist Aufklärung?
„Das All ist Geist; das Universum ist geistig.“
Das Kybalion · Das Kybalion
„Wie oben, so unten; wie unten, so oben.“
Das Kybalion · Das Kybalion
„Nichts ruht; alles bewegt sich; alles schwingt.“
Das Kybalion · Das Kybalion
„Alles ist zweifach; alles hat Pole; alles hat sein Paar von Gegensätzen.“
Das Kybalion · Das Kybalion
„Alles fließt aus und ein; alles hat seine Gezeiten; alle Dinge steigen und fallen.“
Das Kybalion · Das Kybalion
„Jede Ursache hat ihre Wirkung; jede Wirkung hat ihre Ursache.“
Das Kybalion · Das Kybalion
„Die Lippen der Weisheit sind verschlossen, außer für die Ohren des Verstehens.“
Das Kybalion · Das Kybalion
„Geist kann von Zustand zu Zustand, von Grad zu Grad, von Pol zu Pol, von Schwingung zu Schwingung umgewandelt werden.“
Das Kybalion · Das Kybalion
„Die Prinzipien der Wahrheit sind sieben; wer diese kennt und versteht, besitzt den magischen Schlüssel, vor dessen Berührung alle Tore des Tempels aufspringen.“
Das Kybalion · Das Kybalion
„Um die eigene Stimmung zu wandeln, richte deine Schwingung auf den Grad, den du begehrst.“
Das Kybalion · Das Kybalion
„Es ist weit sicherer, gefürchtet zu werden als geliebt, wenn schon eines von beiden fehlen muss.“
Niccolò Machiavelli · Il Principe
„Jeder sieht, was du zu sein scheinst. Wenige spüren, was du bist.“
Niccolò Machiavelli · Il Principe
„Wer einen anderen mächtig macht, richtet sich selbst zugrunde.“
Niccolò Machiavelli · Il Principe
„Die Menschen vergessen den Tod des Vaters eher als den Verlust ihres Erbes.“
Niccolò Machiavelli · Il Principe
„Wunden fügt man alle auf einmal zu, damit sie kürzer schmerzen. Wohltaten verteilt man, damit sie länger schmecken.“
Niccolò Machiavelli · Il Principe
„Kennst du den anderen und kennst du dich selbst, musst du hundert Begegnungen nicht fürchten.“
Sunzi · Die Kunst des Krieges
„Hundert Siege in hundert Kämpfen sind nicht das Höchste. Den Widerstand zu lösen, ohne zu kämpfen, ist das Höchste.“
Sunzi · Die Kunst des Krieges
„Gelegenheiten vervielfachen sich, sobald man sie ergreift.“
Sunzi · Die Kunst des Krieges
„Wasser sucht sich seinen Lauf nach dem Gelände. Wer siegt, richtet sich nach dem, was vor ihm liegt.“
Sunzi · Die Kunst des Krieges
„Der Sieg wird vorbereitet, bevor er gesucht wird. Wer erst im Kampf zu planen beginnt, hat schon verloren.“
Sunzi · Die Kunst des Krieges
„Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht. Weil wir es nicht wagen, ist es schwer.“
Lucius Annaeus Seneca · Briefe an Lucilius
„Wir leiden öfter in der Vorstellung als in der Wirklichkeit.“
Lucius Annaeus Seneca · Briefe an Lucilius
„Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern viel, die wir nicht nutzen.“
Lucius Annaeus Seneca · Von der Kürze des Lebens
„Solange du lebst, lerne zu leben.“
Lucius Annaeus Seneca · Briefe an Lucilius
„Du reist weit und wechselst die Länder, aber dich selbst nimmst du überallhin mit.“
Lucius Annaeus Seneca · Briefe an Lucilius
„Jeder hält die Grenzen seines eigenen Gesichtsfeldes für die Grenzen der Welt.“
Arthur Schopenhauer · Parerga und Paralipomena
„Reichtum gleicht dem Seewasser: je mehr man davon trinkt, desto durstiger wird man.“
Arthur Schopenhauer · Parerga und Paralipomena
„Man wird gesellig aus Armut an sich selbst.“
Arthur Schopenhauer · Parerga und Paralipomena
„Jeder Tag ist ein kleines Leben. Wer ihn wegwirft, wirft nicht wenig weg.“
Arthur Schopenhauer · Parerga und Paralipomena
„Nichts ist leichter, als einen Menschen zu verurteilen. Nichts schwerer, als ihn zu verstehen.“
Fjodor Dostojewski · Aus den Romanen
„Der Mensch ist ein Geheimnis. Man muss es entschlüsseln, und wer sein Leben lang daran sitzt, hat seine Zeit nicht verloren.“
Fjodor Dostojewski · Aus den Briefen
„Wer sich selbst belügt, verliert am Ende die Fähigkeit, überhaupt noch etwas zu unterscheiden.“
Fjodor Dostojewski · Aus den Romanen
„Der Mensch wächst nicht am Glück. Er wächst an dem, was er getragen hat.“
Fjodor Dostojewski · Aus den Romanen
„Nicht die Dinge beunruhigen uns, sondern die Vorstellungen, die wir von ihnen haben.“
Epiktet · Encheiridion
„Manches liegt bei uns, manches nicht. Alle Ruhe beginnt damit, die beiden auseinanderzuhalten.“
Epiktet · Encheiridion
„Verlange nicht, dass die Dinge geschehen, wie du es willst. Wolle sie, wie sie geschehen, und dein Leben wird ruhig verlaufen.“
Epiktet · Encheiridion
„Wir haben zwei Ohren und einen Mund, damit wir doppelt so viel hören wie sprechen.“
Epiktet · Aus den Diatriben
„Rede nicht darüber, wie ein guter Mensch sein sollte. Sei einer.“
Epiktet · Encheiridion
„Du könntest in diesem Augenblick aus dem Leben scheiden. Danach richte, was du tust und sagst.“
Marcus Aurelius · Selbstbetrachtungen
„Sag dir am Morgen: Heute treffe ich auf Undankbare, Anmaßende, Neider. Keiner von ihnen kann mir schaden.“
Marcus Aurelius · Selbstbetrachtungen
„Die Kunst zu leben gleicht mehr dem Ringen als dem Tanzen: Man muss auch gegen das gewappnet sein, was ohne Ansage kommt.“
Marcus Aurelius · Selbstbetrachtungen
„Niemand verliert ein anderes Leben als das, welches er lebt, und niemand lebt ein anderes als das, welches er verliert.“
Marcus Aurelius · Selbstbetrachtungen
„Hör auf, darüber zu streiten, was ein guter Mensch sein sollte. Sei einer.“
Marcus Aurelius · Selbstbetrachtungen
„Wie lächerlich, vor dem eigenen Verhalten nicht zu fliehen, obwohl es möglich ist, und vor dem fremden zu fliehen, was unmöglich ist.“
Marcus Aurelius · Selbstbetrachtungen
„Was nicht gut für den Bienenstock ist, ist auch nicht gut für die Biene.“
Marcus Aurelius · Selbstbetrachtungen
„Blicke nach innen. Dort ist die Quelle des Guten, und sie sprudelt immer, wenn du immer gräbst.“
Marcus Aurelius · Selbstbetrachtungen
„Alles, was wir hören, ist eine Meinung, keine Tatsache. Alles, was wir sehen, ist eine Ansicht, nicht die Wahrheit.“
Marcus Aurelius · Selbstbetrachtungen
„Die beste Art, sich zu rächen, ist, dem nicht zu gleichen, der Unrecht getan hat.“
Marcus Aurelius · Selbstbetrachtungen
„Es ist nicht so, dass wir wenig Zeit haben. Wir verschwenden viel davon.“
Lucius Annaeus Seneca · Von der Kürze des Lebens
„Wir leiden mehr in der Vorstellung als in der Wirklichkeit.“
Lucius Annaeus Seneca · Briefe an Lucilius
„So lange du lebst, lerne zu leben.“
Lucius Annaeus Seneca · Briefe an Lucilius
„Kein Wind ist günstig für den, der nicht weiß, wohin er will.“
Lucius Annaeus Seneca · Briefe an Lucilius
„Beginne sofort zu leben, und zähle jeden einzelnen Tag als ein eigenes Leben.“
Lucius Annaeus Seneca · Briefe an Lucilius
„Nicht wer wenig hat, ist arm, sondern wer mehr begehrt.“
Lucius Annaeus Seneca · Briefe an Lucilius
„Wer überall zu Hause ist, dem gehört nichts. Wer bei sich zu Hause ist, dem fehlt nichts.“
Lucius Annaeus Seneca · Briefe an Lucilius
„Wer vielen furchtbar ist, der muss viele fürchten.“
Lucius Annaeus Seneca · Briefe an Lucilius
„Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht. Weil wir es nicht wagen, ist es schwer.“
Lucius Annaeus Seneca · Briefe an Lucilius
„Das Feuer prüft das Gold, das Unglück prüft den starken Menschen.“
Lucius Annaeus Seneca · Von der Vorsehung
„Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern die Urteile über die Dinge.“
Epiktet · Encheiridion
„Wir haben zwei Ohren und einen Mund, damit wir doppelt so viel hören wie sprechen.“
Epiktet · Fragmente
„Verlange nicht, dass die Dinge geschehen, wie du es willst. Wünsche, dass sie geschehen, wie sie geschehen, und du wirst ruhig sein.“
Epiktet · Encheiridion
„Es ist unmöglich, dass jemand lernt, was er schon zu wissen glaubt.“
Epiktet · Gespräche
„Schwierige Umstände sind es, die zeigen, wer ein Mensch ist. Kein Ringer wird stark ohne Gegner.“
Epiktet · Gespräche
„Manches steht in unserer Macht, anderes nicht. Alle Ruhe beginnt damit, den Unterschied zu kennen.“
Epiktet · Encheiridion
„Wenn dich jemand tadelt und du ärgerst dich nicht, dann hat er nichts getroffen, was dir gehört.“
Epiktet · Encheiridion
„Kein Mensch ist frei, der nicht Herr über sich selbst ist.“
Epiktet · Gespräche
„Wer ein Warum zu leben hat, erträgt fast jedes Wie.“
Friedrich Nietzsche · Götzen-Dämmerung
„Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.“
Friedrich Nietzsche · Also sprach Zarathustra
„Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehen, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird.“
Friedrich Nietzsche · Jenseits von Gut und Böse
„Nicht der Zweifel macht wahnsinnig, sondern die Gewissheit.“
Friedrich Nietzsche · Menschliches, Allzumenschliches
„Man liebt zuletzt seine Begierde und nicht das Begehrte.“
Friedrich Nietzsche · Jenseits von Gut und Böse
„Die Schlange, die sich nicht häuten kann, geht zugrunde.“
Friedrich Nietzsche · Morgenröte
„Der Gedanke an Selbstmord ist ein starkes Trostmittel: mit ihm kommt man gut über manche böse Nacht hinweg.“
Friedrich Nietzsche · Jenseits von Gut und Böse
„Reichtum gleicht dem Seewasser: je mehr man davon trinkt, desto durstiger wird man.“
Arthur Schopenhauer · Aphorismen zur Lebensweisheit
„Jeder hält die Grenzen seines eigenen Gesichtsfeldes für die Grenzen der Welt.“
Arthur Schopenhauer · Parerga und Paralipomena
„Die Einsamkeit ist der Preis, den man für seine Eigenart zahlt.“
Arthur Schopenhauer · Aphorismen zur Lebensweisheit
„Höflichkeit ist wie ein Wachsüberzug: sie kostet wenig und schützt viel.“
Arthur Schopenhauer · Parerga und Paralipomena
„Neun Zehntel unseres Glücks beruhen allein auf der Gesundheit.“
Arthur Schopenhauer · Aphorismen zur Lebensweisheit
„Was einer für sich selbst ist, was ihm in die Einsamkeit folgt, das ist wesentlicher als alles, was er besitzt.“
Arthur Schopenhauer · Aphorismen zur Lebensweisheit
„Das Leben schwingt gleich einem Pendel hin und her zwischen dem Schmerz und der Langeweile.“
Arthur Schopenhauer · Die Welt als Wille und Vorstellung
„Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.“
Immanuel Kant · Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?
„Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit als Grundsatz einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könnte.“
Immanuel Kant · Kritik der praktischen Vernunft
„Aus so krummem Holze, als woraus der Mensch gemacht ist, kann nichts ganz Gerades gezimmert werden.“
Immanuel Kant · Idee zu einer allgemeinen Geschichte
„Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit immer neuer Bewunderung: der bestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetz in mir.“
Immanuel Kant · Kritik der praktischen Vernunft
„Der Mensch kann nur Mensch werden durch Erziehung. Er ist nichts, als was die Erziehung aus ihm macht.“
Immanuel Kant · Über Pädagogik
„Gedanken ohne Inhalt sind leer, Anschauungen ohne Begriffe sind blind.“
Immanuel Kant · Kritik der reinen Vernunft
„Was hülfe es dem Menschen, so er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele?“
Jesus von Nazaret · Markus 8,36 (Luther 1912)
„Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein.“
Jesus von Nazaret · Johannes 8,7 (Luther 1912)
„Darum sorget nicht für den andern Morgen; denn der morgende Tag wird für das Seine sorgen.“
Jesus von Nazaret · Matthäus 6,34 (Luther 1912)
„An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.“
Jesus von Nazaret · Matthäus 7,16 (Luther 1912)
„Was siehst du den Splitter in deines Bruders Auge, und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge?“
Jesus von Nazaret · Matthäus 7,3 (Luther 1912)
„Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Gottes Kinder heißen.“
Jesus von Nazaret · Matthäus 5,9 (Luther 1912)
„Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“
Jesus von Nazaret · Johannes 8,32 (Luther 1912)
„Wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz.“
Jesus von Nazaret · Matthäus 6,21 (Luther 1912)
„Jeder sieht, was du scheinst. Wenige fühlen, was du bist.“
Niccolò Machiavelli · Der Fürst
„Wer einen anderen mächtig macht, richtet sich selbst zugrunde.“
Niccolò Machiavelli · Der Fürst
„Die Menschen vergessen den Tod des Vaters schneller als den Verlust ihres Erbes.“
Niccolò Machiavelli · Der Fürst
„Wunden muss man alle auf einmal zufügen, Wohltaten nach und nach.“
Niccolò Machiavelli · Der Fürst
„Wer in allem gut sein will, geht unter unter so vielen, die nicht gut sind.“
Niccolò Machiavelli · Der Fürst
„Kennst du den Feind und kennst du dich, so brauchst du hundert Schlachten nicht zu fürchten.“
Sunzi · Die Kunst des Krieges
„Die höchste Kunst ist, den Widerstand des Gegners ohne Kampf zu brechen.“
Sunzi · Die Kunst des Krieges
„In Zeiten der Ruhe bereite dich vor. In Zeiten des Sturms handle.“
Sunzi · Die Kunst des Krieges
„Gelegenheiten vervielfachen sich, wenn man sie ergreift.“
Sunzi · Die Kunst des Krieges
„Wasser formt seinen Lauf nach dem Grund. Der Kluge formt seinen Sieg nach dem Gegner.“
Sunzi · Die Kunst des Krieges
„Schnelligkeit ist das Wesen des Krieges. Nutze die Unvorbereitetheit des anderen.“
Sunzi · Die Kunst des Krieges
„Der Mensch ist ein Geheimnis. Man muss es entschlüsseln, und wenn du dein Leben lang daran arbeitest, sage nicht, du hättest die Zeit verloren.“
Fjodor Dostojewski · Briefe
„Wer sich selbst belügt und auf seine eigene Lüge hört, kommt dahin, keine Wahrheit mehr zu erkennen.“
Fjodor Dostojewski · Die Brüder Karamasow
„Das Leiden ist der einzige Ursprung des Bewusstseins.“
Fjodor Dostojewski · Aufzeichnungen aus dem Kellerloch
„Liebe in Taten ist eine harte und furchtbare Sache im Vergleich zur Liebe in Träumen.“
Fjodor Dostojewski · Die Brüder Karamasow
„Das Geheimnis des Daseins besteht nicht bloß darin zu leben, sondern zu wissen, wofür man lebt.“
Fjodor Dostojewski · Die Brüder Karamasow
„Alles ist zweifach. Alles hat Pole. Gegensätze sind gleich in ihrer Natur und verschieden nur im Grad.“
Das Kybalion · Das Kybalion
„Nichts ruht. Alles bewegt sich. Alles schwingt.“
Das Kybalion · Das Kybalion
„Alles fließt aus und ein. Alles hat seine Gezeiten. Der Ausschlag nach rechts ist das Maß des Ausschlags nach links.“
Das Kybalion · Das Kybalion
„Es gibt keinen bequemen Weg von der Erde zu den Sternen.“
Lucius Annaeus Seneca · Der rasende Herkules
„Was das Glück nicht gegeben hat, das kann es auch nicht nehmen.“
Lucius Annaeus Seneca · Briefe an Lucilius
„Wer überall ist, ist nirgends.“
Lucius Annaeus Seneca · Briefe an Lucilius
„Das Leben ist lang genug, wenn man es zu nutzen weiß.“
Lucius Annaeus Seneca · Von der Kürze des Lebens
„Die Zeit deckt die Wahrheit auf.“
Lucius Annaeus Seneca · Über den Zorn
„Die Welt ist Wandel, das Leben ist Meinung.“
Marcus Aurelius · Selbstbetrachtungen
„Wo Leben möglich ist, da ist auch gutes Leben möglich.“
Marcus Aurelius · Selbstbetrachtungen
„Verschwende den Rest deines Lebens nicht mit Gedanken über andere Menschen.“
Marcus Aurelius · Selbstbetrachtungen
„Du kannst jeden Gedanken, der dich quält, jederzeit ablegen und sofort in völliger Ruhe sein.“
Marcus Aurelius · Selbstbetrachtungen
„Alles, was geschieht, geschieht so, wie du es ertragen kannst, oder so, wie du es nicht ertragen kannst.“
Marcus Aurelius · Selbstbetrachtungen
„Sage dir zuerst, was du sein willst. Dann tu, was du tun musst.“
Epiktet · Diatriben
„Wer weise ist, verlangt nichts von einem anderen und macht niemandem einen Vorwurf.“
Epiktet · Encheiridion
„Verlange nichts, was dir nicht gehört, und nichts wird dir jemals genommen.“
Epiktet · Encheiridion
„Was aus Liebe getan wird, geschieht immer jenseits von Gut und Böse.“
Friedrich Nietzsche · Jenseits von Gut und Böse
„Der Mensch ist ein Seil, geknüpft zwischen Tier und Übermensch. Ein Seil über einem Abgrunde.“
Friedrich Nietzsche · Also sprach Zarathustra
„Ich liebe den, der über sich selbst hinaus schaffen will und so zugrunde geht.“
Friedrich Nietzsche · Also sprach Zarathustra
„Der Mensch kann tun, was er will, aber er kann nicht wollen, was er will.“
Arthur Schopenhauer · Über die Freiheit des Willens
„Die größte Torheit ist, seine Gesundheit aufzuopfern für was es auch sei.“
Arthur Schopenhauer · Aphorismen zur Lebensweisheit
„Wir denken selten an das, was wir haben, aber immer an das, was uns fehlt.“
Arthur Schopenhauer · Aphorismen zur Lebensweisheit
„Der Mensch ist das einzige Geschöpf, das erzogen werden muss.“
Immanuel Kant · Über Pädagogik
„Der Wert des Menschen liegt nicht in dem, was er besitzt, sondern in dem, was er ist.“
Immanuel Kant · Anthropologie in pragmatischer Hinsicht
„Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun.“
Johann Wolfgang von Goethe · Wilhelm Meisters Wanderjahre
„Wer nicht von dreitausend Jahren sich weiß Rechenschaft zu geben, bleib im Dunkeln unerfahren, mag von Tag zu Tage leben.“
Johann Wolfgang von Goethe · West-östlicher Divan
„Die Gegenwart ist eine mächtige Göttin.“
Johann Wolfgang von Goethe · Torquato Tasso
„Wer andere kennt, ist klug. Wer sich selbst kennt, ist weise.“
Laozi · Daodejing
„Eine Reise von tausend Meilen beginnt mit einem einzigen Schritt.“
Laozi · Daodejing
„Wer genug hat, ist reich.“
Laozi · Daodejing
„Nichts auf der Welt ist weicher als das Wasser, und doch besiegt es das Harte.“
Laozi · Daodejing
„Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht verbessert, begeht einen zweiten.“
Konfuzius · Gespräche
„Es ist gleich, wie langsam du gehst, solange du nicht stehen bleibst.“
Konfuzius · Gespräche
„Die größte Sache der Welt ist, zu wissen, wie man sich selbst gehört.“
Michel de Montaigne · Essais
„Über das, was wir nicht wissen, reden wir am längsten.“
Michel de Montaigne · Essais
„Das ganze Unglück der Menschen rührt daher, dass sie nicht ruhig in einem Zimmer bleiben können.“
Blaise Pascal · Gedanken
„Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt.“
Blaise Pascal · Gedanken
„Die Masse der Menschen lebt ihr Leben in stiller Verzweiflung.“
Henry David Thoreau · Walden
„Der Preis einer Sache ist die Menge Leben, die man für sie hergibt.“
Henry David Thoreau · Walden
„Der Mensch ist buchstäblich das, was er denkt. Sein Charakter ist die Summe all seiner Gedanken.“
James Allen · Wie ein Mensch denkt
„Die Umstände machen den Menschen nicht, sie zeigen ihm, wer er ist.“
James Allen · Wie ein Mensch denkt
„Handle jetzt. Es gibt niemals eine andere Zeit als jetzt.“
Wallace D. Wattles · Die Wissenschaft des Reichwerdens