Thema
Erkenntnis
„Grabe in dir. In dir liegt die Quelle des Guten, und sie kann immer wieder sprudeln, wenn du immer wieder gräbst.“
Marcus Aurelius · Selbstbetrachtungen
„Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“
Jesus von Nazaret · Evangelium nach Johannes
„Die Schlange, welche sich nicht häuten kann, geht zugrunde. Ebenso die Geister, welche man verhindert, ihre Meinungen zu wechseln: Sie hören auf, Geist zu sein.“
Friedrich Nietzsche · Morgenröte
„Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehen, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.“
Friedrich Nietzsche · Jenseits von Gut und Böse
„Man verdirbt einen Jüngling am sichersten, wenn man ihn anleitet, den Gleichdenkenden höher zu achten als den Andersdenkenden.“
Friedrich Nietzsche · Morgenröte
„Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“
Immanuel Kant · Was ist Aufklärung?
„Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit.“
Immanuel Kant · Was ist Aufklärung?
„Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“
Immanuel Kant · Grundlegung zur Metaphysik der Sitten
„Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit immer neuer und zunehmender Bewunderung und Ehrfurcht: der bestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetz in mir.“
Immanuel Kant · Kritik der praktischen Vernunft
„Es ist überall nichts in der Welt, ja überhaupt auch außer derselben zu denken möglich, was ohne Einschränkung für gut könnte gehalten werden, als allein ein guter Wille.“
Immanuel Kant · Grundlegung zur Metaphysik der Sitten
„Das Schöne ist das Symbol des Sittlich-Guten.“
Immanuel Kant · Kritik der Urteilskraft
„Faulheit und Feigheit sind die Ursachen, warum ein so großer Teil der Menschen gerne zeitlebens unmündig bleibt.“
Immanuel Kant · Was ist Aufklärung?
„Das All ist Geist; das Universum ist geistig.“
Das Kybalion · Das Kybalion
„Wie oben, so unten; wie unten, so oben.“
Das Kybalion · Das Kybalion
„Alles ist zweifach; alles hat Pole; alles hat sein Paar von Gegensätzen.“
Das Kybalion · Das Kybalion
„Jede Ursache hat ihre Wirkung; jede Wirkung hat ihre Ursache.“
Das Kybalion · Das Kybalion
„Die Lippen der Weisheit sind verschlossen, außer für die Ohren des Verstehens.“
Das Kybalion · Das Kybalion
„Die Prinzipien der Wahrheit sind sieben; wer diese kennt und versteht, besitzt den magischen Schlüssel, vor dessen Berührung alle Tore des Tempels aufspringen.“
Das Kybalion · Das Kybalion
„Jeder sieht, was du zu sein scheinst. Wenige spüren, was du bist.“
Niccolò Machiavelli · Il Principe
„Wer einen anderen mächtig macht, richtet sich selbst zugrunde.“
Niccolò Machiavelli · Il Principe
„Die Menschen vergessen den Tod des Vaters eher als den Verlust ihres Erbes.“
Niccolò Machiavelli · Il Principe
„Kennst du den anderen und kennst du dich selbst, musst du hundert Begegnungen nicht fürchten.“
Sunzi · Die Kunst des Krieges
„Hundert Siege in hundert Kämpfen sind nicht das Höchste. Den Widerstand zu lösen, ohne zu kämpfen, ist das Höchste.“
Sunzi · Die Kunst des Krieges
„Wasser sucht sich seinen Lauf nach dem Gelände. Wer siegt, richtet sich nach dem, was vor ihm liegt.“
Sunzi · Die Kunst des Krieges
„Jeder hält die Grenzen seines eigenen Gesichtsfeldes für die Grenzen der Welt.“
Arthur Schopenhauer · Parerga und Paralipomena
„Reichtum gleicht dem Seewasser: je mehr man davon trinkt, desto durstiger wird man.“
Arthur Schopenhauer · Parerga und Paralipomena
„Nichts ist leichter, als einen Menschen zu verurteilen. Nichts schwerer, als ihn zu verstehen.“
Fjodor Dostojewski · Aus den Romanen
„Der Mensch ist ein Geheimnis. Man muss es entschlüsseln, und wer sein Leben lang daran sitzt, hat seine Zeit nicht verloren.“
Fjodor Dostojewski · Aus den Briefen
„Wer sich selbst belügt, verliert am Ende die Fähigkeit, überhaupt noch etwas zu unterscheiden.“
Fjodor Dostojewski · Aus den Romanen
„Manches liegt bei uns, manches nicht. Alle Ruhe beginnt damit, die beiden auseinanderzuhalten.“
Epiktet · Encheiridion
„Wir haben zwei Ohren und einen Mund, damit wir doppelt so viel hören wie sprechen.“
Epiktet · Aus den Diatriben
„Wie lächerlich, vor dem eigenen Verhalten nicht zu fliehen, obwohl es möglich ist, und vor dem fremden zu fliehen, was unmöglich ist.“
Marcus Aurelius · Selbstbetrachtungen
„Blicke nach innen. Dort ist die Quelle des Guten, und sie sprudelt immer, wenn du immer gräbst.“
Marcus Aurelius · Selbstbetrachtungen
„Alles, was wir hören, ist eine Meinung, keine Tatsache. Alles, was wir sehen, ist eine Ansicht, nicht die Wahrheit.“
Marcus Aurelius · Selbstbetrachtungen
„So lange du lebst, lerne zu leben.“
Lucius Annaeus Seneca · Briefe an Lucilius
„Kein Wind ist günstig für den, der nicht weiß, wohin er will.“
Lucius Annaeus Seneca · Briefe an Lucilius
„Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern die Urteile über die Dinge.“
Epiktet · Encheiridion
„Wir haben zwei Ohren und einen Mund, damit wir doppelt so viel hören wie sprechen.“
Epiktet · Fragmente
„Es ist unmöglich, dass jemand lernt, was er schon zu wissen glaubt.“
Epiktet · Gespräche
„Manches steht in unserer Macht, anderes nicht. Alle Ruhe beginnt damit, den Unterschied zu kennen.“
Epiktet · Encheiridion
„Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehen, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird.“
Friedrich Nietzsche · Jenseits von Gut und Böse
„Nicht der Zweifel macht wahnsinnig, sondern die Gewissheit.“
Friedrich Nietzsche · Menschliches, Allzumenschliches
„Man liebt zuletzt seine Begierde und nicht das Begehrte.“
Friedrich Nietzsche · Jenseits von Gut und Böse
„Der Gedanke an Selbstmord ist ein starkes Trostmittel: mit ihm kommt man gut über manche böse Nacht hinweg.“
Friedrich Nietzsche · Jenseits von Gut und Böse
„Jeder hält die Grenzen seines eigenen Gesichtsfeldes für die Grenzen der Welt.“
Arthur Schopenhauer · Parerga und Paralipomena
„Was einer für sich selbst ist, was ihm in die Einsamkeit folgt, das ist wesentlicher als alles, was er besitzt.“
Arthur Schopenhauer · Aphorismen zur Lebensweisheit
„Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.“
Immanuel Kant · Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?
„Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit als Grundsatz einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könnte.“
Immanuel Kant · Kritik der praktischen Vernunft
„Aus so krummem Holze, als woraus der Mensch gemacht ist, kann nichts ganz Gerades gezimmert werden.“
Immanuel Kant · Idee zu einer allgemeinen Geschichte
„Der Mensch kann nur Mensch werden durch Erziehung. Er ist nichts, als was die Erziehung aus ihm macht.“
Immanuel Kant · Über Pädagogik
„Gedanken ohne Inhalt sind leer, Anschauungen ohne Begriffe sind blind.“
Immanuel Kant · Kritik der reinen Vernunft
„Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein.“
Jesus von Nazaret · Johannes 8,7 (Luther 1912)
„An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.“
Jesus von Nazaret · Matthäus 7,16 (Luther 1912)
„Was siehst du den Splitter in deines Bruders Auge, und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge?“
Jesus von Nazaret · Matthäus 7,3 (Luther 1912)
„Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“
Jesus von Nazaret · Johannes 8,32 (Luther 1912)
„Jeder sieht, was du scheinst. Wenige fühlen, was du bist.“
Niccolò Machiavelli · Der Fürst
„Die Menschen vergessen den Tod des Vaters schneller als den Verlust ihres Erbes.“
Niccolò Machiavelli · Der Fürst
„Kennst du den Feind und kennst du dich, so brauchst du hundert Schlachten nicht zu fürchten.“
Sunzi · Die Kunst des Krieges
„Die höchste Kunst ist, den Widerstand des Gegners ohne Kampf zu brechen.“
Sunzi · Die Kunst des Krieges
„Der Mensch ist ein Geheimnis. Man muss es entschlüsseln, und wenn du dein Leben lang daran arbeitest, sage nicht, du hättest die Zeit verloren.“
Fjodor Dostojewski · Briefe
„Wer sich selbst belügt und auf seine eigene Lüge hört, kommt dahin, keine Wahrheit mehr zu erkennen.“
Fjodor Dostojewski · Die Brüder Karamasow
„Das Geheimnis des Daseins besteht nicht bloß darin zu leben, sondern zu wissen, wofür man lebt.“
Fjodor Dostojewski · Die Brüder Karamasow
„Alles ist zweifach. Alles hat Pole. Gegensätze sind gleich in ihrer Natur und verschieden nur im Grad.“
Das Kybalion · Das Kybalion
„Wer überall ist, ist nirgends.“
Lucius Annaeus Seneca · Briefe an Lucilius
„Die Zeit deckt die Wahrheit auf.“
Lucius Annaeus Seneca · Über den Zorn
„Sage dir zuerst, was du sein willst. Dann tu, was du tun musst.“
Epiktet · Diatriben
„Verlange nichts, was dir nicht gehört, und nichts wird dir jemals genommen.“
Epiktet · Encheiridion
„Der Mensch ist ein Seil, geknüpft zwischen Tier und Übermensch. Ein Seil über einem Abgrunde.“
Friedrich Nietzsche · Also sprach Zarathustra
„Der Mensch kann tun, was er will, aber er kann nicht wollen, was er will.“
Arthur Schopenhauer · Über die Freiheit des Willens
„Die größte Torheit ist, seine Gesundheit aufzuopfern für was es auch sei.“
Arthur Schopenhauer · Aphorismen zur Lebensweisheit
„Der Mensch ist das einzige Geschöpf, das erzogen werden muss.“
Immanuel Kant · Über Pädagogik
„Der Wert des Menschen liegt nicht in dem, was er besitzt, sondern in dem, was er ist.“
Immanuel Kant · Anthropologie in pragmatischer Hinsicht
„Wer nicht von dreitausend Jahren sich weiß Rechenschaft zu geben, bleib im Dunkeln unerfahren, mag von Tag zu Tage leben.“
Johann Wolfgang von Goethe · West-östlicher Divan
„Wer andere kennt, ist klug. Wer sich selbst kennt, ist weise.“
Laozi · Daodejing
„Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht verbessert, begeht einen zweiten.“
Konfuzius · Gespräche
„Die größte Sache der Welt ist, zu wissen, wie man sich selbst gehört.“
Michel de Montaigne · Essais
„Über das, was wir nicht wissen, reden wir am längsten.“
Michel de Montaigne · Essais
„Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt.“
Blaise Pascal · Gedanken
„Die Masse der Menschen lebt ihr Leben in stiller Verzweiflung.“
Henry David Thoreau · Walden
„Die Umstände machen den Menschen nicht, sie zeigen ihm, wer er ist.“
James Allen · Wie ein Mensch denkt